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Den Punkt redlich verdient   

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Samstag, 24.08.2019
15:00 Uhr
VfL Pirna-Copitz (Heim)
Jahnkampfbahn
M1
Markkleeberg
17.11.2018
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14:00 Uhr
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Städtelner Str. 101, 04416 Markkleeberg
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Großenhainer FV

von Jürgen Schwarz (SZ)

Markkleeberg. Der eigentliche Höhepunkt des 12. Spieltages in der Fußball-Landesliga folgt erst am Mittwoch, denn dann stehen sich der Tabellenzweite FC Grimma (26 Punkte) und Spitzenreiter SV Einheit Kamenz (28) gegenüber. Das Gipfeltreffen im Stadion der Freundschaft musste verlegt werden, weil die Kamenzer im Landespokal-Viertelfinale gegen Drittligist FSV Zwickau antraten (1:4).

Für die Verfolger des Spitzenduos gab es so die Möglichkeit, den Abstand zumindest vorübergehend etwas zu verringern. Der FC 1910 Lößnitz setzte sich zu Hause gegen Rapid Chemnitz durch drei Treffer von Cedric Graf durch (3:1) und verdrängt den Großenhainer FV 1990 auf Rang vier. Der amtierende Vizemeister kehrt aus Markkleeberg mit einem 1:1 (0:0) zurück. Vor nur 86 Zahlenden im Stadion „Camillo Ugi“ brachte Robert Schabram die Kickers in Führung (62.), vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit markierte Paul Konrad Witschel aber den längst überfälligen Ausgleich. „Natürlich ist es ärgerlich, so kurz vor Schluss den Dreier noch aus der Hand zu geben, aber Großenhain hat sich diesen einen Zähler auch verdient. Wir hatten dann sogar noch Glück, dass die Gäste zwei dicke Chancen nach dem Ausgleich nicht noch zum Siegtor genutzt haben, weil wir zweimal auf der Torlinie klären konnten“, gab sich der Markkleeberger Trainer Heiko Brestrich als fairer Sportsmann.

Auch GFV-Geschäftsführer „Alex“ Gleis wertete den Spielausgang als korrekt: „Es war das erwartete Kampfspiel gegen einen körperlich robusten Gegner. Es gab wenig Torraumszenen vor der Pause. Nach der Pause führte dann ein Sonntagsschuss der Markkleeberger zum Rückstand. Natürlich mussten wir dann etwas aufmachen, da hätten die Gastgeber einen Konter auch zum 2:0 nutzen können.“

Christian Blochwitz verpasste die besten Gelegenheiten der Markkleeberger oder scheiterte am aufmerksamen GFV-Schlussmann Mirko Roßmüller. „Unsere Mannschaft hat wieder unheimlich viel Moral bewiesen und verdient einen Punkt mitgenommen“, meinte Gleis. „Mit etwas mehr Glück und Cleverness hätten es auch drei Zähler sein können. Nun bereiten wir uns auf das nächste schwere Auswärtsspiel in Niesky vor.“

Walther muss in der Kabine bleiben

Fraglich ist, ob Abwehrspieler Matthias Walther am Samstag ab 15 Uhr in Niesky auflaufen kann. Trainer Thomas Kupper musste den kopfballstarken Defensiv-Allrounder zur Pause in der Kabine lassen. „Wir hoffen, dass Matthias spielen kann. Er hatte eine Blockade im Nacken beziehungsweise Rücken und konnte in Markklebeerg nicht mehr weitermachen“, informierte Alexander Gleis.

 

Quelle: SZ-Online, 19.11.2018, https://www.sz-online.de/nachrichten/den-punkt-redlich-verdient-4052976.html


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