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Bachmann mit Köpfchen

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28.10.2017
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Großenhainer FV

Der 29-Jährige füllt beim Großenhainer 1:1 in Hohenstein gleich zwei Parts aus – als Abwehrchef und Torschütze.
Von Thomas Riemer

 

Anmerkung: der folgende Artikel ist eine Schilderung des Spiels aus Sicht der SZ.

 

Großenhains Trainer Andreas Jachmann ist momentan nicht zu beneiden. Auch im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga beim VfL Hohenstein-Ernstthal musste er seine Elf auf mehreren Positionen umstellen. Diesmal war es fast die komplette Abwehrreihe. Torwart Mirko Roßmüller, Max Kirsche und Damian Haschke fehlten berufsbedingt. Abwehrchef Matthias Walther laboriert an den Folgen des Zusammenstoßes in der Vorwoche, nach dem eine blutende Wunde an der Stirn genäht werden musste. „Er wird auch im nächsten Spiel noch fehlen“, kündigte Andreas Jachmann an. Außenverteidiger Tom Weihrauch ging leicht angeschlagen in die Partie, hielt aber durch.

Immerhin konnte Jachmann wieder auf den zuletzt rotgesperrten Henning Lotzmann zurückgreifen. Für Roßmüller rückte Jung-Keeper Thomas Marcon zwischen die Pfosten, Walthers Part in der Innenverteidigung übernahm Eric Bachmann. Und den beiden wie überhaupt der gesamten Defensivabteilung stellte der Coach nach dem verdienten Remis beim nunmehrigen Spitzenreiter ein gutes Zeugnis aus. „Thomas Marcon hat seinen Job gemacht und in der 27. Minute eine absolute Glanztat vollbracht“, befand Jachmann. Da hatte der Ersatzkeeper die einzige Großchance des VfL in der ersten Hälfte mit einem Riesen-Reflex vereitelt. Mehr ließen seine Vorderleute um Bachmann und Thomas Löffler nicht zu. „Wir haben hinten wenig zugelassen und gut gestanden“, freute sich der Trainer. „Hinten stabil zu sein, das war sehr wichtig.“ Nach vorn gab es lediglich eine eigene ernsthafte Torgelegenheit durch Lotzmann.

Nach dem Wechsel wurde das Spiel ein wenig lebhafter. Die 175 Zuschauer mussten dann bis zur 54. Minute auf das erste Tor des Tages warten – und das erzielten die Großenhainer wieder einmal nach einer Standard-Variante. Die Flanke von Silvio Schwitzky fand haargenau den Kopf von Eric Bachmann.

Hohenstein reagierte. Trainer Russi Petkov brachte mit zwei Spielerwechseln neuen Schwung ins Spiel der Gastgeber, ohne dass zunächst jedoch Zählbares heraussprang. Im Gegenteil: Der Großenhainer FV war gut zehn Minuten vor Schluss sogar dem zweiten Tor durch Torsten Marx nahe. „Dann wäre die Sache wohl für uns gegessen gewesen“, so Andreas Jachmann salopp. Hohenstein setzte alles auf eine Karte. Der eingewechselte Durim Elezil traf in der 85. Minute die Latte. Vier Minuten später dann doch noch der Ausgleich, als Elezil Sebastian Weiske bediente, der Thomas Marcon keine Chance ließ.

So nah am Sieg, da ließen natürlich einige Großenhainer nach dem Abpfiff die Köpfe leicht hängen. Dazu bestehe aber kein Grund, meint Andreas Jachmann. „Ich bin mit dem Punkt sehr zufrieden“, sagte er. Platz 4 in der Tabelle mit nur einem Punkt Rückstand zum Ersten ist der Lohn. „Es ist alles noch immer sehr eng, keine Mannschaft ist dominant“, sagt der GFV-Trainer.

Schon nach dem nächsten Spieltag kann sich an der Spitze wieder alles ändern. Dann geht es für den Großenhainer FV in heimischen Gefilden ins Aufsteigerduell und Lokalderby gegen den Radebeuler BC. Roßmüller, Haschke und Kirsche stehen dann wieder im Aufgebot. Angesichts der zuletzt dünnen Spielerdecke freut sich Andreas Jachmann: „Ein wenig Entspannung ist in Sicht.“ (mit FP)

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