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Torsten Marx erlöst die Großenhainer

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Samstag, 25.11.2017
14:00 Uhr
Markkleeberg (Aus)
Städtelner Str. 101, 04416 Markkleeberg
M1
Großenhainer FV
21.10.2017
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VFC Plauen 2.

GFV-Torjäger trifft doppelt und schießt den Aufsteiger zum 2:1 gegen Plauens Oberliga-Reserve.

Großenhain. Andreas Jachmann will erst einmal in die Kabine, zu seinen Jungs vom Großenhainer FV. So unmittelbar nach dem Abpfiff muss sich dieses 2:1 (0:1) gegen die zweite Mannschaft des VFC Plauen erst einmal „setzen“. „Das war ein ganz wichtiger Sieg heute. Ich bin froh, dass wir uns nach dem 0:4 in Lößnitz so gut erholt haben“, sagt der Coach dann – und man kann den Stein buchstäblich hören, der da vom Herz gefallen ist.

Dabei hatte der GFV vor wiederum fast 200 zahlenden Zuschauern gleich zu Beginn die große Gelegenheit, die Weichen beizeiten auf Sieg zu stellen. Als der übernervöse VFC-Keeper Alexander Grötzsch am Ball vorbei sprang, brauchte Torsten Marx das Leder eigentlich nur noch ins leere Tor zu schieben – und traf den Außenpfosten (4.). Was folgte, war eine ziemlich „gebrauchte“ erste Hälfte aus Großenhainer Sicht. Der Gastgeber wirkte ohne den rotgesperrten Henning Lotzmann vor allem im Mittelfeld recht zerfahren und ideenarm. Plauen, mit lediglich drei Punkten Tabellenvorletzter, beschränkte sich aufs frühe Zerstören des GFV-Aufbaus. Das Spiel plätscherte dahin - und wie aus dem Nichts gingen die Gäste plötzlich sogar in Führung, als sich zwei GFVler mit einer simplen Finte vernaschen ließen und Stefan Fritzlar vollendete (28.). Die Großenhainer Antwort vor dem Wechsel blieb mager: Ein Schüsschen des nach Urlaub und Krankheit geschwächten Clemens Krüger und zwei erfolglose Marx-Versuche – das war’s. „Fußballerisch tun wir uns derzeit schwer, aber kämpferisch macht uns keiner etwas vor“, meinte Torsten Marx, der nach dem Wechsel zum Matchwinner avancierte.

Ohne voll zu überzeugen, schnürten die Gastgeber mit Beginn der zweiten Halbzeit den Kontrahenten in der eigenen Hälfte ein. Nach Vorarbeit von Eric Bachmann scheiterte wieder Marx mit tollem Schuss aus der Drehung am glänzend reagierenden Plauener Torwart. Und wenn aus dem Spiel wenig geht, dann helfen den Großenhainern zurzeit eben auch mal Standards. So wie in Minute 60: Einen in den Strafraum gezirkelten Freistoß von Tom Weihrauch köpfte Torsten Marx zum Ausgleich ein. Dass 1:1 verlieh neue Flügel.

Walther muss ins Krankenhaus

Vor allem Thomas Löffler flitzte seinen Gegenspielern einige Male davon, allerdings ohne zählbares Resultat. Als Torsten Marx in der 70. Minute nach Ecke von Kapitän Silvio Schwitzky das Leder erneut aus anderthalb Metern nicht ins leere Tor bekam, riefen ein paar Fans schon nach „Freibier“. Im Gegenzug rettete Torwart Roßmüller mit großer Fußparade bei der einzigen nennenswerten Gäste-Gelegenheit.

Allmählich lief dem GFV die Zeit davon. Doch wieder Torsten Marx sorgte sieben Minuten vor Ultimo für die Erlösung und versöhnte die Fans. Nach Flanke des starken Matthias Walther und einer Kopfballverlängerung landete Marx‘ Drehschuss im linken unteren Eck.

Zwar wachten die Gäste jetzt noch einmal auf, doch ernsthaft in Gefahr brachten sie die letztlich verdienten Großenhainer nicht mehr. Wermutstropfen kurz vor Schluss: Matthias Walther musste nach einem Ellbogencheck blutüberströmt mit einem Cut über dem Auge vom Platz. „Das muss im Krankenhaus genäht werden“, so Andreas Jachmann. Sein Fazit fiel bei aller Freude nüchtern aus: „Uns ist zurzeit ein wenig die Lockerheit abhandengekommen. Wir machen zu einfache fußballerische Fehler. Moral und der Wille haben aber gestimmt.“ Darauf sowie auf die Rückkehr von Henning Lotzmann sowie Max (frisch gebackener Papa) und Moritz (krank) Meißner kann der Trainer wohl am Samstag beim Tabellenzweiten in Hohenstein-Ernstthal wieder zählen.

Mitspieler
Mirko Roßmüller – Damian Haschke, Matthias Walther (ab 90.+1 Anders), Max Kirsche, Tom Weihrauch, Nick Volkmann, Thomas Löffler (ab 75. Reichl), Eric Bachmann, Clemens Krüger (ab 75. Jähnig), Torsten Marx, Schwitzky
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