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14.10.2017
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Lößnitz
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Großenhainer FV

Großenhainer FV kassiert erste Auswärtsniederlage, verliert mit 0:4 beim FC 1910 Lößnitz und gibt die Tabellenführung ab.

Von Jürgen Schwarz

Erst vor wenigen Tagen sagte Riesas Trainer Daniel Küttner in einem SZ-Interview: „Ich halte den FC Lößnitz für die stärkste Mannschaft der Fußball-Landesliga.“ Kurz zuvor war seine Mannschaft dort mit 0:7 unter die Räder gekommen. Nun, am 8. Spieltag, stürzte die Mannschaft von Ex-Profi Rene Klingbeil den Großenhainer FV 1990 vom Thron. Als Spitzenreiter angereist, unterlag der Neuling sang- und klanglos mit 0:4 (0:2), kassierte damit seine erste Auswärtsniederlage. Für die spielstarken Lößnitzer war es beim vierten Heimauftritt der vierte Sieg - bei einem Torverhältnis von 20:2.

Vor 180 Zuschauern gingen die Gastgeber schon nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung. Philipp Hauck ließ GFV-Keeper Mirko Roßmüller keine Abwehrchance. Mit diesem Ergebnis schien es in die Halbzeitpause zu gehen - zumindest schienen die Gäste gedanklich schon in der Kabine. Lößnitz schlug eiskalt zu, erhöhte durch Marcel Trehkopf (43.) und Alber Samatov (45.+1) auf 3:0. Damit war die Partie praktisch schon nach der Hälfte entschieden.

Erstmals blieben die Großenhainer ohne Torerfolg, nachdem sie die ersten drei Auswärtspartien gewonnen und 6:2 Tore erzielt hatten. Lößnitz aber untermauerte seine Ambitionen eindrucksvoll, kontrollierte auch nach dem Seitentausch die Begegnung und erhöhte durch Patrick Ströhle in der 79. Minute noch auf 4:0.

Es ist erstaunlich, was Rene Klingbeil bisher bei seiner ersten Trainerstation bewirkt hat. Im Sommer war er mit Carl Zeiss Jena in die 3. Liga aufgestiegen und hatte seine Laufbahn als Spieler beendet. „Es war der perfekte Zeitpunkt“, blickt der 36-Jährige zurück. Das Angebot, als Spieler-Trainer zu arbeiten, lehnte er ab. Er bevorzugt ein „offensiv ausgerichtetes Spiel mit viel Ballbesitz und schnellem Umschalten“. Gegen den Großenhainer FV gelang das seinem Team mit durchschlagendem Erfolg.

Die Großenhainer werden trotz der höchsten Saison-Niederlage ganz sicher nicht aus den Schuhen kippen. „Wir sind deshalb realistisch genug, um zu wissen, dass wir trotz Tabellenführung die Liga nicht beherrschen“, hatte Trainer Andreas Jachmann vor dem Spitzenspiel gesagt. „Fakt ist auch, dass die Konkurrenz versuchen wird, sich besser auf uns einzustellen und uns als Aufsteiger nicht mehr unterschätzen.“ Am kommenden Samstag sollte der Aufsteiger in der heimischen Jahnkampfbahn in die Erfolgsspur zurückfinden. Zu Gast ist dann die abstiegsbedrohte Oberliga-Reserve des VFC Plauen. (js)

 

Quelle:http://www.sz-online.de/nachrichten/eine-nummer-zu-gross-3795780.html

 

Mitspieler
Mirko Roßmüller,Tim Reichl(ab 81.Kevin Jähnig),Matthias Walther,Moritz Meißner,Tom Weihrauch,Nick Volkmann,Jürgen Anders,Eric Bachmann,Clemens Krüger(ab 82.Dennis Scholtissek),Torsten Marx,Sylvio Schwitzky
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