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ANFAHRT

Dritter Sieg im dritten Auswärtsspiel

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PLAZIERUNG
14
SPIELE
035
TORE
NÄCHSTES SPIEL
Samstag, 17.02.2018
14:00 Uhr
Markkleeberg (Aus)
Städtelner Straße 101, 04416 Markkleeberg
M1
FC Grimma
23.09.2017
1
:
2
14:00 Uhr
0
3
Grimma
Alle Spiele
Großenhainer FV

FC Grimma - Großenhainer FV 1 : 2 (0 : 1)
Im dritten Auswärtsspiel der dritte Sieg

Die Hausherren wollten nach ihrem Auswärtssieg in Niesky auf heimischen Gefilden gleich erfolgreich nachlegen. Wie die Feuerwehr berannten sie von Beginn an den GFV- Strafraum. Trainer Jachmann musste in diesem Spiel auf die Meißner- Brüder verzichten. Aber der in die Abwehr beorderte Henning Lotzmann machte seine Sache gut. Trotzdem hatten die Gastgeber bereits in der 5. Minute das Pech auf ihrer Seite als ein voluminöser Schuss an die Latte des von Roßmüller gehüteten Tores krachte. Den ersten Aufreger in der Partie gab es in der 14. Minute als der an diesem Tag nicht immer souverän wirkende Unparteiische ein taktisches Foul an Krüger nicht konsequent ahndete. Krüger wäre durch gewesen und was dann? Auch Roßmüller konnte sich auszeichnen, als er den durchgebrochenen Grimmaer Stürmer den Ball vom Fuß nahm (20.) Dann kam die große Zeit des Eric Bachmann. Zweimal hatte er die Möglichkeit zum Abschluss zu kommen und beide male wählte er ein unnötiges Abspiel, schade. In der 27. dann die erste Ecke im Spiel. Denn von Schwitzky geschlagenen Ball konnte Walther nur übers Tor Köpfen. Ein Angriff des GFV wird zu kurz abgewehrt(33.) und der Ball kommt genau vor die Füße von Krüger. Dieser macht alles richtig und versengt das Leder in der kurzen Ecke zur 1:0 Führung der Gäste aus Großenhain. Erst in der 34. kommt Grimma zur ersten Ecke. Diese bringt aber nichts ein.
Nach dem Pausentee kamen die Gastgeber mit neuem Elan auf den Platz und wollten unbedingt das Blatt wenden. Roßmüller kann aber alle Angriffsbemühungen mit tollem Einsatz zu nichte machen. Dann kommt die 56. Minute. Ein Angriff der Hausherren wird von Walther gestoppt. Er schnappt sich das Leder und geht nach vorn. Im Doppelpassspiel Walther-Krüger-Walther-Krüger kommt als dritter Marx noch ins Spiel und vollendet zur 2:0 Führung. Nur vier Minuten später ist nach einer Ecke der Grimmaer großes Gewühl im GFV Strafraum. Die Abwehr bringt den Ball nicht weg und der Grimmaer Robin Brand erzielt den Anschlusstreffer. Die restlichen Spielminuten mussten sich die Gäste noch wütender Angriffe der Gastgeber erwehren aber sie hielten tapfer dagegen. Auch hatten sie das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite als der Pfosten einen Schuss der Hausherren aufhielt. Über 90 Minuten aber ein nicht unverdienter Auswärtssieg der Jachmannschützlinge, die auch in Grimma ihr gestiegenes Spielvermögen zeigen konnten.


G. Martin

 

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Aus Grimmaer-Sicht
Homepage FC Grimma, http://www.fc-grimma.de/1-manschaft/spielberichte/index.php, Zugriff: 25.9.2017, 9:30 Uhr

Grimma kommt zu spät aus dem Quark
Grimma. Wie gewonnen, so zerronnen! Nach dem letztwöchigen 4:0 (3:0)-Auswärtssieg in Niesky ist Sachsenligist FC Grimma wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Im heimischen Stadion der Freundschaft unterlagen die Schützlinge von Trainer Daniel Wohllebe dem Spitzenreiter Großenhainer FV mit 1:2 (0:1) und konnten dabei die Erwartungen keineswegs erfüllen. Es war nicht so, dass der Neuling, trotz der Tabellenführung, ein übermächtiger Gegner war, sondern eher, da sich die Platzherren teilweise selbst im Weg standen. 60 Minuten Angsthasen-Fußball, teilweise ohne Tempo und Offensivdruck – so kann man in der Sachsenliga nicht punkten. Hinzu kam, dass Großenhain sehr effizient agierte und die sich bietenden Möglichkeit nahezu ausnahmslos nutzte. Erst als das Kind bereits in den Brunnen gefallen war, bäumten sich die Muldestädter auf und ruckten an. Doch für mehr als den Anschlusstreffer sollte es nicht mehr reichen, der Gast schaukelte den vierten Auswärtssieg in der vierten Begegnung auf fremden Platz über die Zeit. Die Enttäuschung im Grimmaer Lager war natürlich groß. Doch wer über eine Stunde lang so abwartend, respektvoll und tempoarm agiert, brauch sie letztlich nicht wundern, wenn man das Spiel in der Endphase nicht mehr drehen kann. Am kommenden Samstag gilt es um 15.00 Uhr beim Tabellenvorletzten VfB Zwenkau wieder in die Spur zu kommen.

Nach dem klaren Auswärtssieg der Vorwoche wollten die Gastgeber natürlich nachlegen und der Partie von Beginn den Stempel aufdrücken. Großenhain setzte zunächst auf eine kompakte Defensive und wollte mit überfallartigen Kontern immer wieder Nadelstiche setzen. Allerdings setzten die Platzherren das erste Achtungszeichen, als Christoph Jackisch mit einem kernigen Distanzschuss nur die Lattenunterkante traf, wobei die Kugel im Anschluss zurück ins Spielfeld sprang (8.). Zwar hatten die Gastgeber in der Anfangsphase mit etwas mehr Ballbesitz, doch agierten die Muldestädter ohne jegliches Offensivtempo. So war es kaum möglich, sich gegen den kompakten Gegner Möglichkeiten zu erarbeiten. Spielte man jedoch mal schnell und zielstrebig nach vorn wurde es prompt gefährlich. So zum Beispiel als Max Theinert mit einem Pass in die Tiefe Rico Engler in Szene setzte, dieser jedoch mit seinem Lupfer an GFV-Schlussmann Roßmüller scheiterte (23.). Dies war jedoch viel zu selten der Fall. Stattdessen agierten die Einheimischen wie das berühmte Kaninchen vor der Schlange. Abwartend schob man sich im Spielaufbau immer wieder den Ball hin und her, die Bewegung ohne Ball ließ in Hälfte eins stark zu wünschen übrig. Großenhain erkannte die abwartende Haltung des FC und traute sich Mitte der ersten Halbzeit fortan mehr zu. Beim ersten gefährlich vorgetragenen Angriff des Aufsteigers legte Bachmann die Kugel im Grimmaer Strafraum mustergültig auf Torjäger Marx quer, doch rettete Philipp Schlüter hier in höchster Not (25.). Großenhain wurde fortan frecher und nutzte das mehr als zaghafte Auftreten des FC. Nach einem Eckball von Schwitzky köpfte Walther unter Bedrängnis knapp über den Kasten (31.). Und nur fünf Minuten später war es dann passiert. Nach einem weiten Einwurf brachten die Gastgeber das Streitobjekt nicht weit genug aus der Gefahrenzone ab – der anschließende Schuss von Krüger landete abgefälscht zum 0:1 im Grimmaer Tor (36.). Dieser Gegentreffer war die Quittung für das ängstliche Auftreten der Muldestädter – völlig unverständlich wurde damit der Kontrahent stark gemacht. Zwar hatte Theinert nach einem Eckball von Jackisch die umgehende Möglichkeit zum Ausgleich, doch verfehlte sein Kopfball knapp das Ziel (38.). Auf der Gegenseite hatte Torschütze Krüger sogar den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch nach gutem Querpass von Schwitzky fehlte es hier an der nötigen Feinjustierung (42.). Nichtsdestotrotz hatten die Platzherren vor der Pause noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach Pass von Rocky Wedehase zog Jackisch von der linken Seite in den Strafraum, doch machte Roßmüller rechtzeitig das kurze Eck dicht (44.).

Zwar kamen die Einheimischen nach der Halbzeit mit frischem Wind aus der Kabine, doch erwies sich der Anfangsdruck zunächst nur als Strohfeuer. Nach einem Freistoß von Engler zeigte sich Roßmüller auf der Hut (48.), Felix Horns Versuch zischte knapp am Tor vorbei (49.). Man verfiel fortan wieder in den alten Trott. Das Tempo war viel zu niedrig, weiterhin war die Vielzahl der langen Bälle nicht das richtige Mittel gegen die kompakten Gäste. So kam es letztlich wie es kommen musste, nach einem Ballverlust im Vorwärtsgang rannten die Grimmaer ins Verderben. Eine flache Eingabe von rechts verlängerte Krüger mit der Fußspitze auf den lauernden Marx, der Evers mit einem Flachschuss nicht den Hauch einer Chance ließ – 0:2 (56.). Doch dieser erneute Nackenschlag ließ die Platzherren plötzlich aufwachen. Mit dem Mute der Verzweiflung versuchte man auf einmal Druck aufzubauen. Und siehe da, der Anschlusstreffer folgte prompt. Nach einem Schussversuch von Engler gelangte die Kugel zu Robin Brand, der aus dem Getümmel heraus Roßmüller mit einem Flachschuss überwand – 1:2 (70.). Auf einmal war wieder Leben in der Bude, plötzlich ruckten die Gastgeber unermüdlich an. Zischte zunächst ein Freistoß von Jackisch knapp über das Gehäuse (63.), scheiterte Engler wenig später am gut den Winkel verkürzenden Roßmüller (64.). Großenhain beschränkte sich nun auf die Defensivaufgaben, der Druck der Gastgeber wurde größer. Engler verfehlte das Ziel mit einem Freistoß knapp (70.), Jackischs Schuss war zu zentral um Roßmüller überwinden zu können (81.). Bis zum Ende versuchte man wenigstens noch den Ausgleich zu erzielen, da Großenhainer Offensivaktionen in der Endphase kaum noch zu sehen waren. Zwei Minuten vor Schluss kam auf Grimmaer Seite auch noch Pech hinzu, als Brand nach einem Engler-Freistoß nur den Pfosten traf (88.). Mit Glück und Geschick hielt Großenhain den knappen Vorsprung bis in die Nachspielzeit, ehe es noch einmal kitzlig wurde. Nach einem weiten Ball von Schlussmann Evers verlängerte Schlüter die Kugel genau in den Lauf von Kevin Wiegner, der aus Nahdistanz jedoch den Ball nicht traf und somit die große Ausgleichschance verstreichen ließ (90.+3). Die restlichen Sekunden schaukelte der Neuling über die Zeit.

So blieb es letztlich bei der knappen Grimmaer Heimniederlage, doch muss dabei die Schuld eindeutig nur in den eigenen Reihen gesucht werden. Angsthasen-Fußball wurde selten mit Punkten belohnt – dies war auch diesmal so. Nicht zu erklären bleibt hierbei, warum die Elf erst begann Fußball zu spielen, als es eigentlich bereits zu spät war. So bleiben die Wohllebe-Schützlinge nun im Tabellenmittelfeld hängen und müssen am nächsten Samstag in Zwenkau abermals liefern.

Tom Rietzschel (FC Grimma)

 

 

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Großenhainer Fans erleben ein friedliches und anfeindungsfreies Fußballfest in Grimma

Was war das für ein grandioser Fußballsamstag?! Es war einfach wunderbar, was die in Summe ca. 25 mitgereisten Fans (ein Teil davon mit dem Zug) des Großenhainer Fußballverein 1990 e.V. erleben durften. Abermals frei von Gewalt, Pyrotechnik, Ausschreitungen oder sonstigen unsportlichen Gesten hat an diesem Tag einfach alles gestimmt…

Die Anreise mit dem Zug verlief quasi problemlos. Um 10:31 Uhr startete man vom Bahnhof in Großenhain. In Priestewitz stieg man das erste Mal um. Auf der Fahrt nach Wurzen (wo ein weiteres Mal umgestiegen werden musste) passierte man auch die Sportstadt Riesa. Und da Riesa ebenfalls am Samstag auswärts spielte, traf man auf der Zugfahrt auch Stahl-Fans. Widererwarten kam man friedlich und fast schon freundschaftlich in Gespräch zur aktuellen Lage in der Sachsenliga. Genau so stellt man sich ein treffen zweier Fangemeinschaften vor — friedlich, ordentlich und ohne jede Anfeindungen. Umso näher man Leipzig kam, desto mehr Fans von RB Leipzig stiegen ein (da diese ein Heimspiel hatten). Auch mit diesem kam man friedlich ins Gespräch und tauschte sich über fußballerisches Gedankengut aus. Pünktlich in Wurzen angekommen, stieg man in den Bus ein und fuhr bis nach Grimma ins Stadtzentrum. Nach kurzem, lautstarkem aber friedlichem Fußmarsch kam man im Stadion an, wo fast schon wie abgemacht auch zeitgleich unsere Mannschaft einfuhr. Was für ein Timing. Im Stadion wurde man korrekt von den Grimmaern empfangen und man bezog den eingezäunten Gästeblock. Die gehissten Großenhainer Banner & Flaggen rundeten das Bild ab.

 

 

Zum Spiel selber gibt es dem Spielbericht nichts weiter hinzuzufügen. Unsere Jungs haben gekämpft und verdient vor nur 128 Zuschauern gewonnen. Der anwesende Vertreter von FuPa.net Holger Herzberg beschreibt auf der gleichlautenden Internetplattform die Fan-Situation wie folgt:

Die kleine Fanschar des Großenhainer FV hatte während des Spiels Schwerstarbeit geleistet und einen Höllenlärm gemacht. Am Ende waren sie heiser, aber glücklich: Ihre Lieblinge entführten die drei Punkte aus dem Stadion des Friedens in Grimma.

Nach dem erfolgreichen Spiel mit drei Punkten im Gepäck trat das Kollektiv die Heimreise an, wozu man zur Abfahrt auf den hiesigen Markt musste. Da dort ein Stadtfest stattfand, fiel man natürlich einer Vielzahl von Besuchern auf — nicht zuletzt durch die Großenhainer Fangesänge, den gelb-schwarzen Flaggen und Lärmutensilien. Aber auch hier blieb es friedlich und ohne jegliche Ausschreitungen — die rasch herbeigeeilten zwei Polizeiautos waren unnötig. Ein Blick auf die Resultate der anderen Partien der Sachsenliga erfreute die Fans zusätzlich. Auf der Rückreise traf man abermals auf RB-Fans, die wegen ihres Sieges ebenfalls gut gelaunt und gesellig warn. Die Heimreise verlief tadellos und man kam gegen 19:30 Uhr wieder in Großenhain an. Einige Fans ließen den Tag dann noch im Oktoberfestzelt ausklingen, wo die Trommler des Zabeltitzer Spielmannszug ihr 10-jähriges Jubiläum zelebrierten. Was für ein toller Tagesausflug.

 

Paul Köhler (Großenhain)

Mitspieler
Mirko Roßmüller, Damian Haschke; Matthias Walther; Henning Lotzmann; Nick Volkmann; Tom Weihrauch; Thomas Löffler; Torsten Marx (84. jürgen Anders) ; Eric Bachmann; Clemens Krüger ( 89. Dennis Scholtissek); Sylvio Schwitzky
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