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Das Großenhainer Märchen geht weiter

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Großenhainer FV
16.09.2017
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Jahnkampfbahn
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VfB Zwenkau

Auch der VfB Zwenkau kann den Aufsteiger nicht bremsen. Dabei hatten die Gäste zunächst alle Trümpfe in der Hand.

von Thomas Riemer

Großenhain. Andreas Vogel holt in der Halbzeitpause tief Luft. „Man darf auch den punktlosen Vorletzten nicht unterschätzen“, sagt der Ex-Präsident des Großenhainer FV angesichts der Leistung der Gastgeber vor der Pause gegen den VfB Zwenkau. Zwar führen die Röderstädter nach 45 Minuten vor 177 Zuschauern mit 2:1. Doch es hätte auch anders kommen können.

Denn die Truppe von Trainer Andreas Jachmann tut sich schwer gegen die robusten und sehr kopfballstarken Zwenkauer. Deren frühes Pressing und die Zweikampfstärke passen den Mannen um Kapitän Silvio Schwitzky gar nicht. Die kalte Dusche nach zehn Minuten: VfB-Stürmer Filip Knezivic narrt die gesamte GFV-Abwehr, hebt mit einem Alleingang die Abseitsstellung eines Mitspieler auf und vollendet zum 0:1. Lange Gesichter bei den Gastgebern, die zunächst kein Mittel gegen die kompakte Zwenkauer Defensive finden. Zu viele hohe Flanken werden eine einfache Beute der Gäste. Zudem leisten sich die Großenhainer zahlreiche Ballverluste nach vermeintlich leichten Pässen. Es kommt noch heftiger: Als Zwenkau überfallartig in Richtung Rossmüller-Gehäuse startet, gibt es nach Foul Elfmeter. Martin Hinz läuft an – doch sein „Hammer“ prallt mit lautem Krachen von der Latte zurück. Glück gehabt, GFV!

Es ist der Warn(fehl)schuss zum richtigen Zeitpunkt. Langsam kommt der Landesliga-Spitzenreiter ins Spiel. Als Henning Lotzmann einen Freistoß aus dem Mittelfeld „mit Ansage“ auf Matthias Walther zirkelt, ist der Ausgleich perfekt. Clemens Krüger braucht danach drei Anläufe für ein Tor. Als alle schon mit dem Pausen-Remis rechnen, versenkt er ein tolles Anspiel mit Flachschuss zur Pausenführung.

Hälfte Zwei kann kaum besser beginnen. Gleich die erste ernstzunehmende Aktion endet mit dem 3:1, als ein Eckball von Schwitzky die Fußspitze von Torsten Marx findet (48.). Es ist schon die Entscheidung. Denn viele VfB-Chancen lassen die Gastgeber jetzt nicht mehr zu. Trotzdem fordert Co-Trainer Alexander Gleis nach einer Stunde „nicht so passiv, wieder aggressiver“ zu agieren. Die Spieler haben das offenbar vernommen. Der Druck auf das Tor von Keeper Sudarski wird größer. Seine Vorderleute wehren sich mit vielen versteckten Fouls. Und der GFV trifft noch dreimal ins Netz. Dreimal zählt das Tor nicht. Ein Krüger-Treffer wird nach vorherigem Tor-Aus des Balles nicht gegeben, auch bei den beiden weiteren Aktionen (Abseits/Stürmerfoul) liegt der Schiedsrichter richtig. Und auch, als Felix Schaffranke nach Gelb vor der Pause kurz vor Schluss mit rüdem Foul gegen Krüger um Gelb-Rot „bettelt“ (87.). Aber da haben sich die Zwenkauer eh schon aufgegeben. Das 3:1 ist verdient, das „Märchen“ geht weiter.

Zum nächsten Spiel reist der GFV wieder als Spitzenreiter. Nach Ansicht vieler Experten kommen jetzt sowieso erst „die richtigen Gegner“. Aufstiegsaspirant FC Grimma ist der erste davon.

 

Quelle:http://www.sz-online.de/nachrichten/das-grossenhainer-maerchen-geht-weiter-3775743.html

 

Mitspieler
Mirko Roßmüller,Max Meißner,Matthias Walther,Moritz Meißner,Tom Weihrauch,Henning Lotzmann,(85.Jürgen Anders),Konstantin Hänsel,(ab 46.Thomas Löffler),Eric Bachmann,Torsten Marx,(70.Damian Haschke),Clemens Krüger,Sylvio Schwitzky.
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