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Großenhain stürmt an die Spitze

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VfL Pirna-Copitz

Neuzugang Clemens Krüger trifft beim 4:1-Heimsieg über den VfL Pirna-Copitz dreimal ins Tor.

 

Von Jürgen Schwarz & Steffen Kührt

Der Großenhainer FV hat am 4. Spieltag der Fußball-Landesliga die Tabellenführung übernommen. Der Neuling feierte vor 142 Zuschauern in der Jahnkampfbahn mit dem 4:1 (1:0) über den VfL Pirna-Copitz bereits den dritten Saisondreier. Allein drei Tore gingen beim ersten Heimsieg des GFV auf das Konto von Neuzugang Clemens Krüger (49., 59., 84.). Die Führung hatte Kapitän Sylvio Schwitzky bereits nach 13 Minuten mit seinem vierten Saisontor markiert. Den Copitzer Ehrentreffer erzielte John-Benedikt Henschel per Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:2 (57.). Zumindest eine Stunde lang waren die Gäste ein gleichwertiger Gegner.

Trotz der „Pokalklatsche“ gegen Bischofswerda, stellte Trainer Andreas Jachmann seine Mannschaft kaum um. Mit dem lange verletzten Torsten Marx nominierte er sogar eine zusätzliche Offensivkraft für die Startelf. Die erste Chance gehörte dem VfL, aber Moritz Meißner konnte mit einer spektakulären klären. Wenig später zielte Kai Kemter zu ungenau (6.), ehe Kay Weska mit einem Distanzschuss am toll reagierenden Mirko Roßmüller scheiterte (8.). Auf der Gegenseite setzte Sylvio Schwitzky das erste Offensivzeichen (10.), ehe der Kapitän drei Minuten später zum 1:0 in die Maschen traf. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Florian Krämer, Marius Riedel und Martin Schmidt verpassten den Ausgleich, während Torsten Marx das 2:0 auf den Füßen hatte. Erst scheiterte der Torjäger am Copitzer Schlussmann Christian Tietz, wenig später flog sein Ball knapp über den Querbalken (37.). Dennoch war der Angreifer happy: „Nach einem halben Jahr Verletzungspause hat es großen Spaß gemacht. Ich werde mich aber im Dezember einer Schambein-Operation unterziehen müssen. Danach werde ich Ende März 2018 endlich wieder voll belastbar sein. Bis dahin müssen Schmerzmittel helfen.“

Mit Beginn der zweiten Halbzeit starteten die „Clemens-Krüger-Festspiele“, unterbrochen vom verdienten Anschlusstor der Pirnaer. Nur acht Minuten nach dem 2:0 verursachte Roßmüller einen Foulelfmeter, doch Krüger stellte nur 120 Sekunden später schon wieder den alten Abstand her. Eine kuriose Szene, denn VfL-Keeper Tietz und Spielführer Sebastian Scholz behinderten sich zuvor, sodass der Ex-Wilsdruffer freie Bahn hatte. In der Folgezeit lag mehrfach der vierte Großenhainer Treffer in der Luft, aber Marx, Lotzmann und Schwitzky nutzten ihre Möglichkeiten nicht.

 

Copitzer Trainer ist restlos bedient
 

Die Copitzer blieben damit im Spiel und witterten in der Schlussphase ihre Chance. Zum Glück war Roßmüller beim Schuss von Martin Schmidt wieder auf dem Posten (75.). Doch dann war es erneut Clemens Krüger, der die drei Punkte für die Röderstädter endgültig festmachte. Sein gekonnter Schlenzer zum 4:1 sah Christian Tietz auf verlorenem Posten.

Andreas Jachmann meinte zu seinem Kollegen Nico Däbritz später: „Ihr habt hier kein schlechtes Spiel abgeliefert.“ Die Laune des VfL-Trainer, der als Profi insgesamt 237 Erst- und Zweitligapartien absolvierte, verbesserte sich dadurch nicht: „Ich hätte heute lieber schlecht gespielt und die Punkte mitgenommen. Wir haben richtig eins auf die Fresse bekommen. „Großenhain hat unsere Naivität und unser schwaches Zweikampfverhalten gnadenlos bestraft. Hinter dem Argument, wir sind jung und unerfahren, kann sich die Truppe nicht ewig verstecken.“

Am kommenden Samstag erwartet der neue Tabellenführer in Großenhain den VfB Zwenkau, der nach vier Spielen mit null Punkten und 4:12 Toren zu Buche steht. Für Andreas Jachmann und seine Schützlinge „ist das kein Grund, irgendeinen Kontrahenten in dieser Liga zu unterschätzen“. So hatten die Zwenkauer ihr letztes Auswärtsspiel in Riesa nur knapp mit 0:1 verloren.

 

Quelle: http://www.sz-online.de/nachrichten/grossenhain-stuermt-an-die-spitze-3770173.html

Mitspieler
Für die Großenhainer kamen zum Einsatz:

Mirko Roßmüller, Tom Weihrauch, Matthias Walther, Moritz Meißner, Henning Lotzmann, Max Meißner, Konstantin Hänsel, (ab 57. Nick Volkmann), Eric Bachmann, Torsten Marx, (86. Kevin Jähnig), Clemens Krüger, Sylvio Schwitzky
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