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Gezittert, aber am Ende doch die 3 Punkte mit Heim...

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TORE
NÄCHSTES SPIEL
Samstag, 25.11.2017
14:00 Uhr
Markkleeberg (Aus)
Städtelner Str. 101, 04416 Markkleeberg
M1
Eintracht Niesky
26.08.2017
1
:
2
15:00 Uhr
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Fichtestraße 18, 02906 Niesky
Alle Spiele
Großenhainer FV

Mit dem Anschlusstreffer der Hausherren in der 85. Spielminute durch Bogumil Jablonski begann nochmal das große Zittern in den Reihen des Aufsteigers. 5 Minuten Nachspielzeit zeigte Schiri Schiefer zum Ende dieses Spieles unverständlicherweise an und somit bestand theoretisch die Möglichkeit für die Eintracht vielleicht doch noch den Gleichstand zu erzielen. Doch mit viel Glück und Geschick überstanden die Röderstädter auch die Nachspielzeit und schafften nicht unverdient den zweiten Dreier in der noch jungen Landesligasaison.

Gut erholt nach der Derbyniederlage gegen die Riesaer, waren die Großenhainer von Beginn hellwach und hätten bereits in der 2. und 4. Spielminute durch Kapitän Schwitzy in Führung gehen können. Auch Clemens Krüger nach toller Vorarbeit von Tom Weihrauch hätte in Spielminute acht fast den Führungstreffer erzielt, doch sein Kopfball ist zu schwach um Daniel Höher im Kasten der Eintracht ernsthaft zu gefährden. Jablonski mit einer ersten Möglichkeit wenige Minuten später, aber Schlussmann „Rossi“ ist auf dem Posten. Dann doch die Führung für den Aufsteiger in der 12. Spielminute. Nach Vorarbeit von Schwitzky ist es letztlich Clemens Krüger der das Streitobjekt im Kasten der Hausherren unterbringt. Hochverdiente Führung für die Schwarz-Gelben, da man von Beginn an die Kuhl Schützlinge unter Druck setzt und somit zu Fehlern zwingt. Bei den Hausherren klappt fast gar nichts. Nur lange Bälle, kein Spielaufbau der Eintracht ist zu sehen, eine leichte Beute für die Abwehr der Großenhainer Hintermannschaft.

Der Führungstreffer bringt nun natürlich noch mehr Sicherheit ins Spiel des Aufsteigers. Man will den zweiten Treffer um zumindest eine gewisse Vorentscheidung noch vor dem Pausentee zu erzwingen. Aber weder Schwitzkys Alleingang, noch der Kopfball von Walther nach Eckball vom Kapitän, bringen etwas Zählbares. Dann doch der zweite Treffer für die Gäste. Tom Weihrauch marschiert auf der linken Angriffsseite auf und davon. Sein nach innen geschlagener Ball lässt Clemens Krüger täuschend passieren und Sylvio Schwitzky steht Gold richtig und hat keine Mühe den Ball im Netzt zu versenken (32.). Nun kontrollieren die Gäste Ball und die „Eintracht“ fast nach Belieben. Den Hausherren fällt aber auch gar nichts ein, um die kompakt stehende Großenhainer Abwehr in Bedrängnis zu bringen.     

Was soll hier noch anbrennen?

Na jedenfalls brannte es in den ersten 10 Spielminuten des zweiten Abschnittes gleich mehre male Lichterloh vor der Großenhainer Kiste. Matthias Walhters fast Eigentor (46.), dann der Riese von Jablonski (48.), dann die Doppelchance wieder für Jablonski und Jiri Sisler, der nur die Latte trifft (50.), was ist denn jetzt los in diesem Spiel?

Trainer Uwe Kuhl muss seinen Jungs doch einige Takte in der Halbzeitpause ins Ohr geflüstert haben, denn wie verwandelt kam sein Team zum zweiten Abschnitt aus der Kabine. Man wollte so schnell wie möglich den Anschluss. Mit viel Glück und Geschick übersteht der Aufsteiger dieses „Schwimmfest“ in diesem Abschnitt des Spieles. Man bekommt so langsam das Spiel wieder in den Griff. Setzt selbst den einen oder anderen Nadelstich um den Deckel auf den Topf zu legen. Erst ist es Bachmann der die Kiste nicht trifft (60.) und dann verfehlt auch noch Damian Haschke aus 12 Metern frei stehend (62.). Schwitzky allein auf das Tor von Niesky zulaufend mit dem Pfostentreffer, aber auch der Nachschuss von Krüger – Erfolglos (58.).

Was für Möglichkeiten? Hoffentlich. Hoffentlich ….. !

Die Hausherren mobilisieren nochmals die letzten Körner. Aber noch wackelt die Hintermannschaft der Jachmann Schützlinge nicht. Trotzdem werden die Kuhl Schützlinge noch belohnt. Ein Freistoß auf der linken Außenbahn, der eigentlich keiner war, kommt scharf vor die Kiste von Rossmüller und dieses Mal ist der Torjäger der Eintracht, Jablonski mit dem Kopf erfolgreich und schafft endlich den Anschluss (85.). Na das wird noch mal spannend? Zwei Minuten später wieder so ein komisches Ding. Ein Großenhainer wird 18 Meter vor dem eigenen Tor gefoult aber es gibt Freistoß für die Eintracht (87.). Jablonskis Geschoß fliegt aber zum Glück für die Gäste in Richtung Polen- Weiter geht’s. Der eingewechselte Jürgen Anders hat eigentlich dann den „Riesen“ auf dem Stiefel um alle Großenhainer und die mitgereisten Fans glücklich zu machen. Doch nach toller Vorarbeit von Witschel schafft er es  nicht den Ball aus 5 Metern im Kasten der Hausherren unterzubringen – er trifft leider nur den Pfosten (88.).

5 Minuten Nachspielzeit. Das Zittern geht weiter. Niesky will den Gleichstand. Dann endlich der Abpfiff.

Am Ende doch ein glücklicher Sieg, der aber auf Grund der tollen ersten Halbzeit am Ende doch hoch verdient war. Die Jachmann Schützlinge schaffen es leider zurzeit nicht, zwei gleich starke Halbzeiten herunter zu spulen. Trotzdem Respekt  für diesem Auftakt in der Landesliga. Denn diese 6 Punkte auf der Habenseite, kann einen niemand mehr wegnehmen.

 

Mitspieler
Mirko Roßmüller, Tom Weihrauch, Matthias Walther, Moritz Meißner, Henning Lotzmann, Max Meißner, Thomas Löffler (ab 90+2 Ronny Rimkus), Eric Bachmann, Damian Haschke (ab 82. Jürgen Anders), Clemens Krüger und Sylvio Schwitzky (ab 68. Paul Konrad Witschel)
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