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ANFAHRT

Hürde Heidenau locker übersprungen

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NÄCHSTES SPIEL
Samstag, 25.11.2017
14:00 Uhr
Markkleeberg (Aus)
Städtelner Str. 101, 04416 Markkleeberg
M1
Heidenauer SV
22.04.2017
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15:00 Uhr
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Am Sportforum 1, 01809 Heidenau
Alle Spiele
Großenhainer FV

Auch die Hürde Heidenau konnte der unangefochtene Spitzenreiter der Landesklasse Mitte aus der Röderstadt „locker“ bewältigen. Wobei Trainer Andreas Jachmann doch mit etwas gemischten Gefühlen nach Heidenau fuhr. Denn im Hinspiel auf der Großenhainer Jahnkampfbahn tat man sich doch äußerst schwer gegen den aus der Landesliga, aus den bekannten Gründen abgestiegenen Gegner. Zumal er wieder aus krankheitsbedingten Ursachen sein Team gegenüber dem Sieg gegen Wilsdruff vom 22. Spieltag umstellen musste. Paul Konrad Witschel, Grippegeschwächt und Torsten Marx, der immer noch mit seinen Leisten Problem hat fehlten dem Trainer in diesem wichtigen Auswärtsspiel gegen den Tabellenzwölftplatzierten. Aber zum Glück hat er ja da noch zwei andere Strategen im seinem Team, die auch nicht von Pappe sind und Kiste treffen.

Aber der Reihe nach. Henning Lotzmann konnte in der 10. Spielminute ein erstes Achtungszeichen setzten. Nachdem er sich die Vorteilsauslegung des Schiedsrichters zu eigen machte, aber das Tor um Meter verfehlte, ist es Kapitän Sylvio Schwitzky, der nach Traumpass von Walther zum 0:1 für die Großenhainer ein netzen kann (12.). Heidenaus Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Roßmüller zu weit vor seiner Kiste und der über die Mittelinie laufende und abschließende Heidenauer hätte den Torwart der Großenhainer aus fast 40 Metern fast überlupft. Schwitzky hätte 2 Minute später schon für eine gewisse Vorentscheidung sorgen können, doch nach Querpass von Brunzel geht sein Geschoss leider am Tor der Heimmannschaft vorbei ins aus. Nach dem doch von beiden Seiten gut geführten Auftakt in diesem Match, plätscherte das Spiel ab Minute 20 nur noch so dahin. Viel Leerlauf auf beiden Seiten, geschuldet aber auch wegen des zu hohen Rasens im „Erdgas Plus Stadion“. So richtig laufen konnte das Streitobjekt nicht, was natürlich den Spielfluss stark beeinflusste. Na und bei den Großenhainer, kam dann wieder so mehr und mehr, Bruder Schlendrian ins Kalkül. Fehlpässe, ungenaue Zuspiele, störten immer wieder den Spielaufbau des Spitzenreiters. Auch Damian Haschkes Versuch in der 23. Spielminute aus 18 Metern bringt nicht den erhofften Erfolg. Na und die Hausherren?

“Schwergewicht“ Nico Talke zerrte im ersten Abschnitt zwar unermüdlich an den Ketten, war aber bei Matthias Walther und vor allem Moritz Meiner gut aufgehoben. Als der Ball dann doch im Tor von Roßmüller lag (42.) entschied der an diesem Nachmittag sehr umsichtig leitende Schiri Roberto Martin auf Freistoß nach Foul Moritz Meißner. So blieb es nach 45 Spielminuten bei der knappen Führung der Jachmann Schützlinge.

 

Die Großenhainer wollten natürlich sofort mit wieder Beginn die Entscheidung an diesem Nachmittag um endlich auch etwas mehr Ruhe in ihr Spiel zu bringen. Denn eine 1:0 Führung verbirgt immer die Gefahr, dass der Gegner doch aus der einen oder anderen Möglichkeit gleich zieht.

Henning Lotzmanns Durchbruch in der 51. Spielminute, als er ab der Mittellinie allen davon sprintet war doch diese Möglichkeit um den Sack vorzeitig in Heidenau zuzubinden. Doch im Strafraum „vergisst“ er den Ball einfach mitzunehmen und so verstreich diese riesen Chance zum Glück für die Heidenauer. Der gleiche Spieler steht in der 57. Spielminute wieder im Fokus des Geschehens. Im Mittefeld erkämpft er sich das Leder, bringt Schwitzky ins Spiel und dieser lässt den Ball direkt zu Martin Brunzel weiterlaufen – endlich der zweite Treffer für die Schwarz - Gelben und damit eine gewisse Vorentscheidung in diesem Match(57.). Kontrollierte Offensive ist jetzt angesagt. Die Großenhainer lassen nun Ball und Gegner laufen. Zu harmlos ist die Gegenwehr um hier noch etwas an brennen zu lassen. Mit der Doppelchance in der 70. Spielminute wären die Messen für die Hausherren wahrscheinlich endgültig gelesen gewesen. Doch erst trifft Schwitzky aus aussichtsreicher Position nur die Querlatte und den abgeprallten Ball kann der mitgelaufene Brunzel, nicht über die Linie drücken. Eine Minute später ist es aber dann doch soweit. Wieder sieht Kapitän Schwitzky, Brunzel frei stehend und er kann locker, allein auf Gehäuse von Maximilian Seidel zulaufend einschieben. Das war es an diesem sehr windengen Nachmittag in Heidenau.

Der Spitzenreiter nimmt auch diese schwere Auswärtshürde und das unter keinen einfachen äußeren Bedingungen.

 

 

Steffen Kührt

Mitspieler
Mirko Roßmüller, Matthias Walther, Damian Haschke, Tom Weihrauch, Moritz Meißner, Max Meißner (ab 80. Jürgen Anders), Henning Lotzmann , Nick Volkmann (ab 76. Konstantin Hänsel) Tim Reichl, Martin Brunzel (ab 71. Max Kirsche) und Sylvio Schwitzky
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