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ANFAHRT

Starke Gegenwehr der Meißner

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SPIELE
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TORE
NÄCHSTES SPIEL
Samstag, 25.11.2017
14:00 Uhr
Markkleeberg (Aus)
Städtelner Str. 101, 04416 Markkleeberg
M1
Großenhainer FV
18.02.2017
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:
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14:00 Uhr
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Kunstrasenplatz Husarenpark
Alle Spiele
Meißner SV 08

Immerhin bis zur 72.Spielminute mussten die Großenhainer Zuschauer bei nasskalten Februar-Wetter ausharren, ehe mit dem Tor von Paul Konrad Witschel zum 3:1 der Tabellenletzte aus der Domstadt geknackt war.

Bis dahin tat sich der Tabellenführer gegen den Favoritenschreck der Hinrunde äußerst schwer, da die Gäste mit Beginn an die Großenhainer so zu pressten, dass von einen Fußballspiel lange nichts zu sehen war. Zu allem Überfluss wackelte die besonders in der Vorbereitung hochgelobte Innenverteidigung so, dass den Meißnern immer wieder die Möglichkeit gegeben wurde zum Abschluss zu kommen. So bereits in der 6.Spielminute. Nach dem ersten Eckball für die Gäste ist es Andre Schroth, der Freistehend übers Großenhainer Tor köpft. Eine Minute später ist es der Meißner Kapitän Andre Salomon, der wiederum nach Eckball die Verwirrung im Großenhainer 5 Meter Raum Nutz und zum Glück für die Hausherren mit dem Kopf nur den Pfosten trifft. Damit ist klar, Meißen will sich auf gar keinen Fall im Sportpark Bürgerzentrum nicht verstecken und so lange wie möglich den Jachmann Schützlingen Paroli bieten. Wenige Sekunden später wird Torsten Max, nach Flanke von Schwitzky vor dem Meißner Tor gestoßen – Elfmeter? Nein der Schiri entscheidet Freistoß für die Gäste nach Foul am Torwart Stamenkovic. Dann doch der erste Treffer im Spiel. Als der an diesem Nachmittag agilste Großenhainer, Max Kirsche durch das Mittelfeld zieht und aus ca. 25 Metern scharf abzieht – Unhaltbar für den Gäste-Keeper. Nun müsste doch ein wenig mehr Ruhe ins Spielsystem der Röderstädter einziehen?

Weit gefehlt. Fast im Gegenzug der Gleichstand für die Meißner. Andre Schroth bekommt den Ball hinter der Mittelinie und kann das Streitobjekt ungehindert vors Großernhainer Tor bringen. Dort kommt Salomon mit dem Kopf eher an den Ball als Rossmüller und es steht 1:1  (9.). Was für ein Beginn in diesem Kreisderby! Schwitzkys Sturmlauf auf der linken Seite nach 15. Spielminute und Flanke auf Witschel bringt ebenso nichts.  

Andre Schroth ist es dann wieder, der die Hausherren in größte Bedrängnis bringt, doch sein Kopfball nach Eckball von Christian Straube geht zum Glück für Rossmüller über den Kasten. Die Zustimmung im Großenhainer Abwehrgefüge stimmt überhaupt nicht. Jörg Göhler hatte dann wohl den dicksten Brocken vor den Füßen. Doch Freistehend am 16zehner, kommt er frei zum Schuss und verzieht kläglich (20.).

So langsam wird das Spiel zum Ende des ersten Abschnittes doch etwas besser, aus Sicht der Einheimischen. Man will zumindest vielleicht doch noch den Führungstreffer vor dem Pausentee.

In der 27. Spileminute liegt den Großenhainer Zuschauern schon der Torschrei auf den Lippen. Doch in höchster Not können die Meißner den Ball noch vor der Torlinie klären. Als alle schon mit ihren Gedanken in der Kabine zur Halbzeit sind, passiert den beiden Meißnern Schroth und Voigt der Klops der ersten Halbzeit. Beide sind sich im eigenen Strafraum nicht einig, wer nimmt denn nun den Ball und Torsten Max, das alte Schlitzohr ist der lachende Dritte im Bund, der zur Führung für die Großenhainer einschiebt (43.).

 

Auch mit Beginn des zweiten Abschnitts wurde es nicht besser. Der hohe läuferische aber auch kämpferische Aufwand, den die Gäste weiter aufwenden, liesen aber auf Seiten der Hausherren nichts zu. Zu wenig Bewegung, zu viele Ballverluste im Spielaufbau. Wer schafft endlich die notwendige Ruhe im Spiel?

So langsam mussten nun die Gäste doch dem läuferischen Aufwand Tribut zollen. Die Großenhainer wollen die Entscheidung. Mit viel Wucht, speziell über Kirsche und Schwitzky wird nun immer mehr die Meißner Abwehr von den Großenhainern gefordert. Doch weder Torsten Max noch Schwitzky und Witschel ist es vor behalten den dritten Treffer u erzielen.

Trotz dieser Tatsache können sich die Meißner das ein oder andere Mal aus der Umklammerung befreien und selbst den ein oder anderen Nadelstich setzten. In der 70. Spielminute hätte es doch fast geklingelt. Doch der von Marx angesetzte Distanzschuss geht knapp über die Kiste von Stamenkovic ins aus. Dann doch die Vorentscheidung für die Hausherren, als Max Kirsche, Paul Konrad Witschel auf die Reise schickt und er überlegt zum 3:1 für seine Farben einschiebt (72.).

Arno Vogt tankt sich noch einmal vors Großenhainer Gehäuse, doch Rossmüller beweist seine Klasse und kann mit tollem Reflex diese riesen Chance der Gäste vereiteln (74.). Wenn hier der Anschluss gefallen wäre, hätte es noch einmal spannend werden können. Die Meißner haben sich noch nicht aufgegeben.

Als auch Mohamad Abdalla seine Chance im Nachschuss nach Freistoß der Meißner nicht nutzen kann (82.) scheinen die Messen gelesen zu sein. Paul Konrad Witschel aber auch Torjäger Torsten Marx hätten zum Schluss der Partie noch einen drauf setzten können. Aber dies wäre wahrscheinlich ein bisschen zu viel des guten gewesen

  

 

Alles in allem der erste Sieg in der Rückrunde für den Spitzenreiter. Der durch die starke Gegenwehr der Domstädter, spielerisch nicht überzeugende aber schwer erkämpft wurde.

Zumindest sollte allen im Kopf klar sein, die angestrebte Zielstellung wird kein Selbstläufer und in einer Woche in Bannewitz wird es auch nicht leichter.

 

 

Steffen Kührt

Mitspieler
Mirko Roßmüller, Matthias Walther, Tim Reichl , Ronny Rimkus, Tom Weihrauch (ab 88. Peer Schulze), Moritz Meißner, Ludwig Weiß (ab 68. Konstantin Hänsel), Max Kirsche, Paul Konrad Witschel, Torsten Marx und Sylvio Schwitzky
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