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Souveräner Sieg der Ersten

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SPIELE
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TORE
NÄCHSTES SPIEL
Samstag, 24.11.2018
15:00 Uhr
Eintracht Niesky (Aus)
Fichtestraße 18, 02906 Niesky
M1
Großenhainer FV
15.10.2016
5
:
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15:00 Uhr
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Jahnkampfbahn Großenhain
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Heidenauer SV

Wie im Stadionheft angekündigt sollte es das nicht so leicht zu bespielende Treffen werden. Die Gäste aus Heidenau versuchten ihr Glück aus einer sehr tief stehenden Abwehr und mit vielen kleinen Nicklichkeiten zu erreichen. Dies sollte sich aber im Laufe des Spieles rächen. Wie üblich übernahmen sofort die Gastgeber das Geschehen auf dem Platz. Im Minutentakt berannten sie das von Maximilian Seidel behütete Heidenauer Tor. 2. Minute; Reichl auf Jähnig, dieser zu Lotzmann abgelegt in die Mitte zu Brunzel und von diesem zu Witschel. Das hätte es schon sein können, aber vorbei. 3. Minute Max Meißner auf Reichl, dieser schlägt einen schönen Pass auf Hänsel, Schuss und knapp vorbei. Dieser druckvolle Beginn setzte sich bis zur 10. Minute fort ohne zählbare Ergebnisse zu erzielen. In der 11. war es dann Kevin Jähnig der seine Farben in Führung schoss. Aus einer ziemlich undurchsichtigen Aktion im Heidenauer Strafraum traf er zum verdienten Führungstreffer.Dann verflachte die Partie. Das Spiel fand über weite Strecken nur noch im Mittelfeld statt. Konzentriertheit schlich sich in das GFV Spiel. Vieles wurde zu überhastet und ungenau abgeschlossen. Die Gäste kamen ganz überraschend in der 31.Minute zu ihrer ersten Chance, aber Tom Kuhn verzog den Ball knapp. In der 39. Minute war es dann wieder Kevin Jähnig, der mit einem Heber die gesamte Abwehr und den Torwart überwand und das 2:0 erzielte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause.

Die 2. Hälfte begann der GFV wieder druckvoll. Martin Brunzel scheiterte aber mit seinem Schuss in der 46. noch am Heidenauer Schlussmann. Das 3: 0 erzielte Konstantin Hänsel in der 54. Minute.. Er machte es wie Kevin Jähnig und hob den Ball einfach über die gesamte Heidenauer Abwehr. Dann kam die Zeit des Matthias Walther. Er brannte förmlich darauf es seinem „alten“Verein zu zeigen. Nach einem Freistoß war er in in der 62. Minute mit dem Kopf zur Stelle und erhöhte auf 4:0. Die Heidenauer dezimierten sich nun durch Unsportlichkeiten und Fouls selber. Tom Scholze durfte nach einer Undiszipliniertheit gegen den Schieri schon mal duschen gehen. Auch Witschel wollte seinen Treffer zum Ergebnis beisteuern, aber als er es zu genau nahm waren die Hände von  Seidel im Heidenauer Tor schneller im Zugreifen. In der 78. war es wieder Walther, der nach einem Freistoß von Lotzmann mit dem Kopf schneller war als die Heidenauer Abwehr und das 5:0 erzielte. Damit waren die Messen am Sonnabend gelesen. Bleibt als Fazit: Tabellenführung behauptet, aber es sind noch genügend Spiele in  der Saison zu spielen. Alles ist noch offen und es kann noch viel pasieren.

Gert Martin

 

 

Aus Heidenauer Sicht:

Mit dem buchstäblich „letztem Aufgebot“ musste der Heidenauer SV beim aktuellen Tabellenführer der Landesklasse antreten. Aus dem eh schon schmalen Kader fehlten wegen Verletzungen, Krankheit und einer Sperre gleich sechs zum Teil sehr wichtige Akteure, deren Ausfall durch Spieler aus der zweiten Mannschaft kompensiert werden müssen. So ist es am Ende nicht verwunderlich, dass die Elbestädter zum dritten Mal in dieser Serie am halben Dutzend nur haarscharf vorbei schrammten.

Die Großenhainer Anfangsoffensive schien schon ergebnislos verpufft, als sich die Gäste durch eine Unaufmerksamkeit den Rückstand einfingen. Ein Pass in die Schnittstelle hob die Abwehr aus den Angeln und Kevin Jähnig platzierte das Leder im langen Eck – 1:0 (11.). Allmählich passten sich die Heidenauer ihrem Gegner an und verlagerten das Spiel weiter in die neutrale Zone. Ein zu kurzer Rückpass Steffen Richters zu seinem Keeper Max Seidel leitete den nächsten Treffer ein. Der 19-jährige riskierte viel, grätschte das Leder jedoch nur zu Jähnig, der mit einem gekonnten Flugball ins verwaiste Tor beförderte – 2:0 (39.). Aber auch der HSV erspielte sich Möglichkeiten für Tom Kuhn oder Mario Vieweg, der einmal zu zeitig in die Mitte spielte. Bei seiner Topchance nach der besten Kombination freistehend am stark reagierenden Torhüter Mirko Roßmüller scheiterte. Das Zuspiel in den Strafraum gelang dem sonst eher glücklos agierenden Paul Kant.

Auch nach der Pause steckten die Heidenauer keineswegs auf. Schnell zogen die Akteure des Spitzenreiters ihnen jedoch den Zahn. Konstantin Hänsels 3:0 (54.) stellte da erst Teil eins des langsamen Genickbruchs dar. Nach wiederholtem Foulspiel sah Tom Scholze in der 59. Minute Gelb, nur wenige Sekunden darauf nach einem weiteren übermotivierten (keinesfalls bösartigen) Einsteigen nahezu folgerichtig die Ampelkarte. Mit zwei Standards schraubten die Gastgeber das Ergebnis in die Höhe. Beide Tore erzielte der viele Jahre beim HSV verteidigende und Kopfbälle versenkende Matthias Walther – natürlich per Kopf. Verwunderlich, dass da niemand den Kopfball – Torjäger auf dem Plan hatte. Übrigens durfte Richter seinen Lapsus vorm zweiten Gegentor gleich zweifach wettmachen. Nahdistanz Abschlüsse von Jähnig und Martin Brunzel kratzte er im Stile eines Handball Torhüters von der Linie. Pech hingegen klebte Paul Witschel am Stiefel, der verheißungsvoll nur die Querlatte traf.

HSV mit: Seidel, Turtenwald, Burghardt, Kindermann, Kant, Scholz (60. Gelb/Rot), Kuhn, Vieweg, St. Richter, Töpfer, Nimz (69. Nazari)

Bernd N e u m a n n

Quelle: Homepage Heidenauer SV, http://www.heidenauersv.de/fussball-1-maenner-mit-rumpfelf-zum-spitzenreiter/,  Zugriff am 17.10.2016 um 16:00 Uhr

Mitspieler
Mirko Roßmüller, Tim Reichl; Matthias Walther; Moritz Meißner (ab 60.  Jürgen Anders); Max Meißner;  Henning Lotzmann, Kevin Jähnig; Nick Volkmann (ab 83. Ronny Rimkus); Martin  Brunzel (ab 67. Ludwig Weiß), Paul Konrad Witschel, Konstantin Hänsel
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