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Großenhain schockt Gastgeber Freital

Der ungeschlagene Spitzenreiter startet am Burgwartsberg eine Torejagd und gewinnt mit 5:0.

 
Freital. Der Großenhainer FV 1990 hat am 12. Spieltag der Fußball-Landesklasse Mitte eindrucksvoll bestätigt, warum ihn die meisten Trainer als Titelanwärter Nummer eins sehen. Der Spitzenreiter setzte sich beim FV Blau-Weiß Stahl Freital mit sage und schreibe 5:0 (2:0) durch. In der Tabelle baute der GFV seinen Vorsprung gegenüber den punktgleichen Verfolgern aus Sebnitz, Mittweida und Gröditz auf sieben Zähler aus. „Meine Mannschaft hat gezeigt, das sie über die kompletten 90 Minuten unser Spielsystem umsetzen kann. Auch die Ergänzungsspieler haben sich nahtlos eingefügt“, resümierte ein sichtlich zufriedener GFV-Trainer Andreas Jachmann. „Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient.“

Von Beginn an übernahmen die Schwarz-Gelben vor den 88 zahlenden Zuschauern das Zepter und schnürten die Gastgeber in ihrer Hälfte immer wieder ein. Auf dem relativ kleinen Kunstrasenplatz musste der Ball immer wieder schnell nach vorn gespielt werden. In der 12. Minute liefer der erste Konter. Über Sylvio Schwitzky kam der Ball zu Martin Brunzel und dieser vollendete zum Führungstreffer. In der Folgezeit gab es mehrere Möglichkeiten zur Resultatserhöhung. Kurz vor der Pause markierte der agile Schwitzky mit einem sehenswerten Schuss das 2:0 für die Gäste (40.).

In den zurückliegenden Partien hatten die GFV-Kicker in der zweiten Spielhälfte immer mal wieder ihre Schwierigkeiten, aber diesmal war alles anders. Sofort mit Wiederanpfiff übernahmen die Männer von der Röder wieder das Zepter und zwangen Freital ihr Spiel auf. Die erste gefährliche Situation gab es allerdings für Stahl. Nach einem Eckball in der 47. musste Matthias Walther für seinen bereits geschlagenen Torhüter Roßmüller klären.

Danach aber folgten die Großenhainer Tore drei bis fünf durch Max Meißner (62.), Martin Brunzel (67.) und Silvio Schwitzky (77.). Sie waren an diesem Nachmittag Ausdruck der spielerischen Überlegenheit der Gäste. Schon kurz nach der Mittellinie wurden die Angriffe der Hausherren unterbunden und das Umkehrspiel klappte in den meisten Fällen. Nur zweimal brannte es vor dem Gehäuse von Roßmüller lichterloh. Einmal klärte der Keeper mit einem Reflex, einmal klärte die Hinter-Mannschaft im Verbund. Dabei verletzte sich ein Freitaler Spieler, weil er unglücklich auf die Tornetzbefestigung gefallen war.

„Es war eine sehr disziplinierte und geschlossene Mannschaftsleistung“, freute sich Kapitän Schwitzky. „Jeder hat seine eigenen Bedürfnisse hinten angestellt und für das Team und den Verein gekämpft. Unser Dank gilt den Fans, Eltern, Freunden, Freundinnen und Vorstandsmitgliedern, die uns tatkräftig unterstützt haben. (gm/js)

14.11.2016 11:51 Uhr
Quellen
SZ-Online, 14.11.2016: http://www.sz-online.de/nachrichten/grossenhain-schockt-gastgeber-freital-3539800.html