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Walther trifft seine alte Liebe

Großenhainer FV will zu Hause gegen den Heidenauer SV die Tabellenführung verteidigen. FV Gröditz 1911 gastiert in Freital.
von Jürgen Schwarz

Großenhain. Der Schritt fiel Matthias Walther nicht leicht. Im Sommer wechselte der Defensiv-Allrounder vom Heidenauer SV zum Großenhainer FV. Der 27-Jährige war 2010 vom SC Borea zum HSV gewechselt und danach sechs Jahre für die Heidenauer gespielt. Am Sonnabend trifft Walther mit seinem neuen Team in der heimischen Jahnkampfbahn auf seinen Ex-Verein, aktuell Tabellenzwölfter der Fußball-Landesklasse Mitte.

„Ich habe mich in Heidenau sehr wohlgefühlt, Höhen und Tiefen mitgemacht, aber immer gern in der Elbestadt Fußball gespielt“, sagt Walther. „Am Ende kam der Verein seinen Zusagen nicht nach beziehungsweise die Pläne, die geschmiedet wurden, gingen einfach nicht auf.“ In Großenhain hat Matthias Walther seinen Stammplatz längst sicher und entscheidenden Anteil daran, dass der GFV nach sieben Spieltagen die Tabelle anführt. Dabei haben die Großenhainer erst sechs Partien bestritten, die Verfolger SV Bannewitz und BSV 68 Sebnitz aber bereits sieben. Ansonsten lässt der Blick auf die Tabelle kaum vernünftige Rückschlüsse zu, denn einige Teams haben sogar erst fünf Begegnungen absolviert. Auch die Heidenauer (ein Sieg, vier Niederlagen), die in der Vorsaison noch in der Landesliga unterwegs waren, ihre Mannschaft aber kurzfristig aus der 6. Liga zurückzogen, haben erst fünf Punktspiele bestritten.

Auf den Plätzen vier und fünf rangieren derzeit punktgleich der FV Gröditz 1911 und Blau-Weiß Freital. Nun steht am Sonnabend der direkte Vergleich am Freitaler Burgwartsberg an. Die Gastgeber blieben wie Großenhain und der amtierende Meister aus Sebnitz bisher ohne Niederlage.

Der Meißner SV und Grün-Weiß Coswig rangieren am Tabellenende des 15er Feldes. Die Domstädter (ein Sieg, sechs Niederlagen) erwarten am Sonnabend den Tabellenzweiten aus Bannewitz. Vielleicht ist es ein gutes Omen, dass die Meißner ihren einzigen Dreier bisher zu Hause gegen die Hainsberger bejubelten - und die waren als Spitzenreiter angereist! Die noch sieglosen Coswiger sollten Kraft aus ihrem jüngsten Heimauftritt gegen Freital (1:1) ziehen und beim SV Wesenitztal zumindest einen Teilerfolg anstreben.

Neuling SG Kreinitz (11.), auswärts noch ohne Zähler, gastiert allerdings – erst am Sonntag – beim Tabellenzehnten Empor Possendorf.

Quelle: SZ-Online 14.10.2016, frei zugänglich unter http://www.sz-online.de/nachrichten/walther-trifft-seine-alte-liebe-3515575.html

14.10.2016 08:04 Uhr
Quellen
SZ-Online, 14.10.2016: http://www.sz-online.de/nachrichten/walther-trifft-seine-alte-liebe-3515575.html