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ANFAHRT
Keine Offenbarung

Der Großenhainer FV schlägt den DSC mit 3:1. Doch es ist noch jede Menge Sand im Getriebe.

Großenhain. Der letzte Auftritt der Männer von Trainer Andreas Jachmann vor dem ersten Pflichtspiel im Pokal riss die rund 60 zahlenden Zuschauer nicht von den Sitzen. Zwar fehlten im letzten Vorbereitungsspiel gegen den Dresdner SC einige Leistungsträger urlaubsbedingt. Aber eine Offenbarung war dieser Erfolg gegen den Landesklassenvertreter Staffel Ost nicht. Einerseits lag es aber auch an der erstaunlichen spielerischen aber auch läuferischen Gegenwehr der Dresdner und anderseits daran, dass zwar die neu formierte Abwehr nichts anbrennen ließ, aber nach vorn wenig zusammenlief. Zu ungeordnet, zu überhastet wurden die Angriffe vorgetragen.

Zwar gelang den Großenhainern bereits mit dem ersten ernstgemeinten Angriff durch Paul Konrad Witschel die Führung (10.). Aber so richtig lief der Großenhainer Motor nicht rund. Martin Brunzel hätte bereits in der 18. Spielminute für einen beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung sorgen können. Doch der mitgelaufen Dresdner Marco Krahle rettete für seinen schon geschlagenen Torhüter.

Danach hatten die optisch überlegenen Gäste die besseren Chancen. Erst trafen sie nach Fehler von GFV-Neuzugang Mattias Walter das Tor nicht. Wenig später musste Tim Reichel, der zweite „Neue“ aus Radebeul, Kopf und Kragen bei einer DSC-Doppelchance riskieren. Und kurz vor der Halbzeitpause war es Torwart Thomas Marcon, der mit einem einen Kopfball aus kurzer Distanz entschärfte.

Mit viel Wucht kamen die Gäste sofort zum zweiten Abschnitt. Praktisch aus dem nicht der zweite Treffer für die Einheimischen (58.) durch den eingewechselten Mario Markwart. Martin Brunzel schaffte in der 83. Spielminute den dritten Treffer in diesem Spiel. Der beste Dresdner Marco Britschka erzielte noch den Anschluss.

Am Wochenende geht’s für den GFV nach Laubegast zum Pokalauftakt 2016/17. Da wollen die Jachmann-Schützlinge eine Runde weiterkommen. Na, und wie man weiß: Jedes Match läuft anders und dauert (zunächst) 90 Minuten. (Steffen Kührt)

02.08.2016 08:56 Uhr
Quellen
SZ-Online, 1.8.2016: http://www.sz-online.de/nachrichten/keine-offenbarung-3456801.html