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Cheftrainer: Herzlich Willkommen Thomas Kupper

Die Katze ist aus dem Sack: Thomas Kupper beerbt Andreas Jachmann. 

Um doppelte Berichterstattung zu vermeinden, führen wir den gut geschriebenen Artikel der SZ hier auf. Zitat:

 

"Thomas Kupper wird neuer Trainer in Großenhain
Von Thomas Riemer & Jürgen Schwarz (SZ)

Großenhain. Das Geheimnis ist gelüftet, die Personalie überrascht: Thomas Kupper heißt der neue Trainer von Fußball-Landesligist Großenhainer FV. Der 51-Jährige löst damit zur neuen Saison den Erfolgs- und Aufstiegstrainer Andreas Jachmann bei den Röderstädtern ab. Jachmann hatte vor wenigen Wochen seinen Rückzug insbesondere aus persönlichen und beruflichen Gründen angekündigt, saß am Sonnabend beim 2:1 (2:1) in Eutritzsch zum letzten Mal auf der Bank.

Für Thomas Kupper bedeutet die neue Trainertätigkeit eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Fast jedenfalls. Denn fußballerisch ist er in Riesa groß geworden, stand 1986 sechsmal im Aufgebot der BSG Stahl in der DDR-Oberliga. Auch in der zweithöchsten Klasse, der Liga, war er aktiv – bei Aktivist Schwarze Pumpe. Noch bewegter ist seine bisherige Laufbahn als Trainer. Dabei darf sich Thomas Kupper auch offiziell als Fußballlehrer bezeichnen. Denn 2005 absolvierte er eine entsprechende Ausbildung, saß beim Lehrgang in Köln unter anderem mit Thomas Häßler, Thorsten Fink, Oliver Reck auf der Schulbank – und mit Torsten Fröhling. Nach Trainerstationen in Riesa (SC/Stahl/Nachwuchsakademie) und Döbeln wechselte Kupper 2015 zu Zweitligist TSV 1860 München und wurde dort Fröhlings Co-Trainer. „Mein Traum hat sich erfüllt! Ich wollte als Trainer einmal im professionellen Bereich ankommen, und ich wollte mal durch einen Tunnel zum Wettkampf einlaufen. Den Traum kann mir dann niemand mehr nehmen und ich werde versuchen, ihn so lange wie möglich zu leben“, sagte Kupper damals zu seiner Berufung. Nach der Entlassung des Trainergespanns in München nahmen Fröhling/Kupper die Offerte bei Drittligist SV Wehen Wiesbaden an, die im Winter 2017 auslief.

Nun also Großenhain. Schon vor zwei Wochen wurde der künftige Trainer beim Heimspiel gegen Markkleeberg auf der Jahnkampfbahn gesichtet – als Zuschauer unter den knapp 300 Fans. Im Vereinsvorstand hüllte man sich dennoch in Schweigen. Man wolle das letzte Saisonspiel abwarten, das gebiete der Respekt vor der Leistung des bisherigen Trainers, hieß es damals. „Wir sind froh, dass der neue Trainer aus der Region kommt“, so GFV-Vizepräsident Andreas Vogel. Thomas Kupper sei zudem ein Mann, „der mit jungen Spielern umgehen kann“. Wie beim GFV üblich, habe man sich zunächst auf eine einjährige Zusammenarbeit geeinigt, über deren Verlängerung jeweils am Saisonende beraten wird.

Trainer Jachmann legt Pause ein
Andreas Jachmann sich beim GFV mit dem Vizemeister-Titel. „Platz zwei war für uns vor der Saison unvorstellbar. Wir haben gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Dabei sind Reserven durchaus vorhanden, obwohl man sagen muss, dass auch viel für uns sehr positiv lief“, resümierte Jachmann nach dem Abpfiff. Torsten Marx, mit 25 Treffern Zweiter der Liga-Torschützenliste, sowie Dennis Scholtissek erzielten in der 28. und 44. Minute die letzten Saisontreffer des GFV. Robert Gottelt hatte die Eutritzscher, die zusammen mit Plauen II, Reichenbach und Zwenkau absteigen müssen, in Führung gebracht (27.). „Wir alle haben gesehen, dass man mit Fleiß, Leidenschaft, Engagement und Teamgeist viel erreichen kann. Die Mannschaft hat in vielen Spielen den Zuschauern Freude bereitet und guten Fußball gespielt. Nach dem Aufstieg im letzten Jahr ist das Endergebnis dieser Landesliga-Saison noch eine Stufe höher einzuschätzen“, sagt Jachmann. Ob der sympathische Coach eines Tages auf den Trainerstuhl zurückkehren wird, ließ er offen: „Vorerst werde ich nicht mehr aktiv am Fußballgeschehen teilnehmen.“

Jetzt gehen die Spieler erst einmal in Urlaub, Trainingsbeginn ist am 16. Juli. Das Ziel für die neue Spielserie: Der GFV will sich im zweiten Jahr in der Sachsenliga etablieren. Die Hatz nach Punkten für die Röderstädter beginnt am 24. August – für diesen Tag hat der Sächsische Fußballverband (SFV) das offizielle Eröffnungsspiel der Liga nach Großenhain vergeben."

Quelle: Link zum SZ-Artikel

geschrieben von: Paul Köhler
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