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Die Gebrüder Zech kommen für die Erste

Die SZ, Thomas Riemer, schreibt:

"Mit Steve Dieske kam ein neuer Trainer zum GFV 1990. Präsident Andreas Vogel formuliert erst einmal nur ein Minimalziel.

Der Großenhainer Fußballverein ist für Überraschungen immer gut, seit der Verein die Landesliga bereichert. Jetzt sorgen die Röderstädter gleich mit mehreren Personalien für Furore. Die Gravierendste: Auf dem Trainerstuhl löst Steve Dieske den bisherigen Coach Thomas Kupper ab. Gemeinsam mit den Co-Trainern Christopher Kührt und Alexander Gleis startet der 40- Jährige in die Saison.

Der B-Lizenz-Trainer bringt reichlich Erfahrung in die Röderstadt mit, in der ihm vor allem das „familiäre Miteinander und die sportlichen Ambitionen in Bezug auf den gesamten Verein“ schnell überzeugt haben. Seit 2003, angefangen in der U 13 des BSC Freiberg, arbeitet Steve Dieske als Trainer. 142 Landesklasse- und 105 Landesliga-Spiele mit dem SV Olbernhau und dem BSC Freiberg sprechen für sich. Hinzu kommt seine Station beim Oberligisten VfL Hohenstein-Ernstthal, den er im März 2019 auf einem Abstiegsplatz übernahm und durch eine abenteuerliche Relegation in der Liga hielt. GFV-Präsident Andreas Vogel: „Wir freuen uns sehr, dass wir jemanden wie Steve für den GFV gewinnen konnten. Uns war es wichtig, einen erfahrenen Trainer zu finden, der unsere Philosophie, eigene Nachwuchsspieler in den Herrenbereich zu integrieren, mit unterstützt.“. Schon in Hohenstein sei er nach dem Klassenerhalt diesen Weg mit einem Mix aus jungen und gestandenen Spielern gegangen, bevor die Mannschaft aus dem Spielbetrieb zurückgezogen wurde.

Dieske kann derzeit mit einen Kader von 23 Akteuren arbeiten. Mit den Brüdern Franz-Josef (24) und Karl-Ludwig (19) Zech sind zwei Großenhainer Urgesteine neu in der Mannschaft. Beide begannen in der Röderstadt ihre Laufbahn. Franz spielte späterunter anderem beim SC Borea Dresden und dem Bischofswerdaer FV. „Karli“ schaffte über den SC Borea den Sprung zur Sportschule bei RB Leipzig, spielte danach ein Jahr im Nachwuchs von Dynamo Dresden. Zuletzt standen beide Zechs in Diensten von Liga-Konkurrent Stahl Riesa. Nicht mehr im Aufgebot für die neue Saison stehen Tim Zeller (zurück nach Gröditz) und Clemens Krüger. Seine Karriere beendet hat Jürgen Anders. Der andere „Oldie“, Thomas Löffler, indes hängt noch ein Jahr dran. „Er ist menschlich und sportlich enorm wichtig für die Mannschaft“, so Präsident Vogel. Der Landesligist, zuletzt immer wieder von Langzeitverletzungen geplagt, freut sich diesbezüglich über ein weitgehend gelichtetes „Lazarett“. Leon Büttner, Torsten Marx und Marcel Fricke sind soweit wieder fit. Inwiefern die siebenaus der A-Jugend aufgestiegenen Akteure die „Erste“ unterstützen, hängt von deren Leistungen ab. Sie sollen vorrangig zunächst die 2. Mannschaft in der Kreisoberliga verstärken. Zum Saisonziel hält sich der Präsident vornehm zurück. Minimalziel ist ein Platz unter den ersten 10, der nach der Vorstellung des Spielmodus für die Meisterrunde ausreichen würde."

 

Quelle: Sächsische Zeitung, 14.7.2020

geschrieben von: Paul Köhler
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